Wir schaffen die Infrastruktur der Zukunft für Niederösterreich
Schnelles Internet für unsere RegionennöGIG bringt Glasfaser dorthin, wo sie besonders wichtig ist: in Regionen abseits der Ballungsräume. Im Auftrag des Landes Niederösterreich errichten wir das offene NÖ Glasfasernetz und unterstützen Gemeinden als Dienstleisterin bei gemeindeeigenen Kommunalprojekten.
Dabei konzentrieren wir uns auf die Infrastruktur. Für den technischen Betrieb des Netzes sorgt ein neutraler Netzbetreiber. Internetprodukte und Tarife werden von unabhängigen Internetdiensteanbietern auf dem NÖ Glasfasernetz angeboten. So können Kundinnen und Kunden aus unterschiedlichen Angeboten wählen. nöGIG selbst ist kein Internetdiensteanbieter.
So funktioniert das
NÖ Glasfasernetz
Das NÖ Modell trennt Infrastruktur, Netzbetrieb und Internetdienste bewusst voneinander. So entsteht ein offenes Netz, auf dem unterschiedliche Internetdiensteanbieter ihre Produkte anbieten können.
Zuerst errichtet nöGIG im Auftrag des Landes die passive Infrastruktur und damit die physikalische Anbindung der Gebäude an die überregionalen Internet-Netzübergabepunkte.
Passive Infrastruktur
Neutraler Netzbetrieb
Diensteanbieter
Schließlich sorgen Diensteanbieter für den eigentlichen Zugang zum Internet. Sie schließen direkt Verträge mit den EndkundInnen ab.
Danach sorgt ein neutraler Netzbetreiber für die Datenanbindung der einzelnen Gebäude.
Passive Infrastruktur
Zuerst errichtet nöGIG im Auftrag des Landes die passive Infrastruktur und damit die physikalische Anbindung der Gebäude an die überregionalen Internet-Netzübergabepunkte.
Neutraler Netzbetrieb
Danach sorgt ein neutraler Netzbetreiber für die Datenanbindung der einzelnen Gebäude.
Diensteanbieter
Schließlich sorgen Diensteanbieter für den eigentlichen Zugang zum Internet. Sie schließen direkt Verträge mit den EndkundInnen ab.
-
OFFEN.
-
ÖFFENTLICH.
-
ZUKUNFTSSICHER.
Das NÖ Glasfasernetz in Zahlen
- 150.000
- Haushalte nach dem Modell NÖ erschlossen
(Stand: September 2026) - 200
- Gemeinden
(Stand: September 2026)
- Was ist das NÖ Modell?
Das NÖ Modell ist das Modell des Landes Niederösterreich für den Glasfaserausbau in Regionen, in denen ein flächendeckender Ausbau durch den Markt nicht ausreichend erfolgt. Dabei errichtet nöGIG im Auftrag des Landes das NÖ Glasfasernetz. Die Infrastruktur ist offen, öffentlich und zukunftssicher: Sie steht unterschiedlichen Internetdiensteanbietern offen, bleibt langfristig mehrheitlich in öffentlicher Hand und wird als Glasfaser bis zum Gebäude umgesetzt.
- Warum gibt es das NÖ Modell?
Das NÖ Modell wurde geschaffen, um Glasfaserausbau auch dort zu ermöglichen, wo ein flächendeckender Ausbau für private Netzbetreiber wirtschaftlich nicht attraktiv ist. So sollen auch ländliche Regionen Zugang zu leistungsfähiger Glasfaserinfrastruktur erhalten. Gleichzeitig bleibt das Netz offen für unterschiedliche Internetdiensteanbieter, sodass Kundinnen und Kunden ihren Anbieter selbst wählen können.
- Was bedeutet offen, öffentlich und zukunftssicher im Zusammenhang mit Breitband?
Das Breitbandmodell Niederösterreich sieht vor, dass nöGIG im Auftrag des Landes in Regionen aktiv wird, wo der Markt nicht funktioniert. Wenn ein flächendeckender Ausbau einer Gemeinde für private Netzbetreiber nicht rentabel ist und die Bevölkerung dem Ausbau auch zustimmt, errichtet nöGIG das Glasfasernetz. Dieses ist:
- offen: Die Infrastruktur steht den Anbietern von Internetdiensten zur Verfügung. Damit profitieren die Kundinnen und Kunden von Vielfalt und fairem Wettbewerb.
- öffentlich: Was nöGIG baut, bleibt in der Hand des Landes Niederösterreich.
- zukunftssicher: Nur ein Glasfasernetz, das bis in die einzelnen Häuser reicht, ist den Anforderungen der Zukunft gewachsen.
- Was muss eine Gemeinde tun, um den Breitbandzugang zu ermöglichen?
Die Gemeinde in Ausbauregionen muss den Entschluss fassen, aktiv am Projekt für den Aufbau der passiven Infrastruktur mitzuwirken. nöGIG unterstützt bereits in der Planungsphase mit umfassender Information und führt die Umsetzung in enger Kooperation mit den Gemeinden durch.
- Gibt es Anwendungsbeispiele für Breitband in Gemeinden?
Für öffentliche Körperschaften ist die Verfügbarkeit von ultraschnellem, symmetrischem Breitband Voraussetzung, um eigene Dienste anzubieten. Dazu zählen Anwendungen wie E-Government, GIS, institutionelle Informationen, Online-Schalterdienste usw.
Darüber hinaus können weiterreichende Dienste wie Umweltmonitoring, Echtzeit-Informationen zu (Nah-)Verkehr, Verkehrsmanagement, touristische Infopoints in den Gemeinden zur Verfügung gestellt werden.
Schnelle Verbindungen zwischen mehreren Gemeinden ermöglichen zudem die Bündelung von Rechenressourcen und technischen Diensten in Datenzentren. Damit lassen sich Kosten einsparen (Energie, Personal und Nutzungslizenzen,…) und die Gesamteffizienz steigern.- Wo finde ich das NÖ Glasfaserhandbuch?
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- Was sind die volkswirtschaftlichen Vorteile?
Gemäß dem Breitbandmodell Niederösterreich errichtet nöGIG die passive Infrastruktur. Diese verbleibt in öffentlicher Hand. Die Investitionen in diese Infrastruktur sind langfristig angelegt und amortisieren sich im Laufe der Zeit, da über deren Nutzung (Verpachtung an Netzbetreiber) Einnahmen erzielt werden.