Ziel des Landes Niederösterreich ist eine möglichst flächendeckende Versorgung von Haushalten, Unternehmen und Gemeinden mit zukunftsfähigem Breitband. Die Unterstützung und Umsetzung durch das Land Niederösterreich und auch nöGIG orientieren sich an den regionalen Bedürfnissen.

  1. Die Gemeinden sind mit den örtlichen Gegebenheiten am besten vertraut und kennen die Bedürfnisse von Bürgerinnen und Bürgern wie auch von Unternehmen. Die Initiative geht daher von den Gemeinden aus. Für die Betreuung innerhalb der Region greift nöGIG auf bereits etablierte regionalen Strukturen (Kleinregion) zurück.
  2. Eine von den Gemeinden bzw. der Kleinregion beauftragte Person übernimmt für die Region die Kommunikation zwischen den lokalen Verantwortlichen und nöGIG.
  3. nöGIG unterstützt mit Informationen in der Region und in den Gemeinden und stellt die notwendigen Unterlagen zur Verfügung. Insbesondere fließen hier bereits die Erkenntnisse aus den vier Pilotregionen ein.
  4. Nach Abstimmung mit der Region übernimmt nöGIG die Erstellung einer Übersicht zur passiven Infrastruktur sowie den verfügbaren und geplanten überregionalen Anbindungen. Diese Übersicht dient als Plan für die weitere Vorgehensweise in der Region.
  5. Zum einen ermöglicht dieser Plan bereits das konforme Mitverlegen von Leerrohren bei allen Tiefbau-Aktivitäten. Die für eine garantierte und spätere Übernahme notwendigen Aspekte sind im Breitband Handbuch des Landes NÖ zu finden. Zum anderen besteht nun die Möglichkeit für einen flächendeckenden Ausbau. Voraussetzung dafür ist eine Vorerhebung in der Bevölkerung. Als Richtlinie gilt hierbei die Zustimmung von mindestens 40% aller Haushalte und Unternehmen im geplanten Ausbaugebiet.

Ausbau oder Mitverlegen?

Der Bau eines Glasfasernetzes ist mit hohen Kosten verbunden. Der Großteil (50-70%) entfällt auf den Tiefbau. Ein Ansatz zur Kostenreduktion ist die Mitverlegung von passiver Glasfaserinfrastruktur bei Bauvorhaben. Die dadurch entstehenden „Teilstücke“ werden beim späteren Ausbau in das Gesamtkonzept eingefügt und genutzt.
Das Mitverlegen dient zur Vorbereitung für einen späteren Ausbau. Ziel ist es, möglichst viele Gebäude mit Leerrohren anzuschließen. Das Einblasen der Fasern findet erst im Zuge des Ausbaus statt.
Beim Ausbau werden die bereits mitverlegten Strecken in das Gesamtkonzept integriert und komplettieren die Glasfaserinfrastruktur zu einem funktionalen Netz.

Voraussetzungen

  • Gemeinde ist Teil einer Kleinregion
  • Grobplanung der Region und Gemeinde wurde durchgeführt
  • Gemeinde hat Interesse an der Verlegung der Leerrohre

Kontakt

Wir stehen Gemeinden und Kleinregionen für weitere Information gerne zur Verfügung.

Zur Abstimmung der Vorgehensweise speziell in Ihrer Region nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Gerne stehen wir Ihnen per E-Mail und Telefon zur Verfügung.

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