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Doppelter Baustart in Hausbrunn und Ringelsdorf-Niederabsdorf: 1.300 Anschlüsse bringen Glasfaser in die Region

Ringelsdorf-Niederabsdorf, 02. März 2026– In den Marktgemeinden Hausbrunn und Ringelsdorf-Niederabsdorf beginnt der Ausbau des NÖ Glasfasernetzes. Insgesamt werden rund 1.300 Haushalte und Betriebe in den kommenden Monaten an eine moderne, leistungsfähige Internetinfrastruktur angebunden. Das Projekt wird von der Niederösterreichischen Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) im Auftrag des Landes Niederösterreich umgesetzt und setzt einen wichtigen Impuls für die nachhaltige Entwicklung der gesamten Region.


Der Ausbau ist Teil der landesweiten Breitbandstrategie, die eine möglichst flächendeckende Versorgung mit zukunftssicherer Glasfaser vorsieht. Damit entsteht eine stabile digitale Basis für Wirtschaft, Bildung und den Alltag der Menschen vor Ort. Realisiert wird das Vorhaben durch das enge Zusammenspiel von Gemeinden, Bevölkerung und nöGIG


Gemeinsamer Einsatz für den Glasfaserausbau
„Digitale Infrastruktur ist heute eine Grundvoraussetzung für Entwicklung. Mit dem Ausbau in Hausbrunn und Ringelsdorf-Niederabsdorf sorgen wir dafür, dass die Chancen der Digitalisierung nicht vom Wohnort abhängen. Das stärkt die Regionen und schafft Perspektiven für kommende Generationen“, betont Abgeordneter zum Nationalrat Andreas Minnich in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.  


Bürgermeister Peter Schaludek von Ringelsdorf-Niederabsdorf unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Der Glasfaserausbau ist für unsere Gemeinde ein echter Meilenstein. Er gibt unseren Betrieben Planungssicherheit, ermöglicht neue Arbeitsmodelle und macht unseren Ort noch attraktiver für junge Familien. Das ist eine Investition, die weit über den heutigen Tag hinaus wirkt.“


Mit dem Baustart setzen wir ein starkes Signal für Hausbrunn. Glasfaser bedeutet nicht nur schnelleres Internet, sondern neue Möglichkeiten für Bildung, Wirtschaft und das Leben im Ort. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, dass unsere Gemeinde auch in Zukunft lebendig und zukunftsorientiert bleibt“, so Bürgermeister Mario Gaider von Hausbrunn.


Projektumfang und Zeitplan
Im Rahmen des Projekts werden rund 40 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt. Die Umsetzung erfolgt durch das Generalunternehmen Strabag, das Investitionsvolumen beträgt rund 4,3 Millionen Euro. Der Baustart erfolgt im März, die Tiefbauarbeiten sollen bis Herbst 2026 abgeschlossen sein. Erste Anschlüsse in Hausbrunn werden bereits im Sommer aktiviert, in Ringelsdorf-Niederabsdorf im Herbst. Die vollständige Inbetriebnahme ist bis Frühjahr 2027 vorgesehen.


Auch Reinhard Baumgartner, Geschäftsführer der nöGIG Projektentwicklungs GmbH, betont die langfristige Bedeutung des Projekts: „Glasfaser ist die einzige Technologie, die langfristig mit den steigenden Anforderungen der Digitalisierung mitwachsen kann. Unser Ziel ist es, eine Infrastruktur zu errichten, die nicht nur heute funktioniert, sondern auch in den nächsten Jahrzehnten noch leistungsfähig ist. Genau dafür steht das Modell Niederösterreich.“ 


Offenheit und Nachhaltigkeit in öffentlicher Hand
Das NÖ Glasfasernetz wird derzeit in rund 200 Gemeinden nach dem Modell Niederösterreich errichtet oder ist bereits in Betrieb. Die Infrastruktur bleibt langfristig mehrheitlich im öffentlichen Eigentum und wird von der nöGIG geplant und betrieben. Als offenes Netz steht sie allen Internetdienstanbietern zur Verfügung. Dieses Open-Access-Prinzip bildet die Grundlage für fairen Wettbewerb, ermöglicht echte Wahlfreiheit für Haushalte und Betriebe und schafft langfristig stabile Rahmenbedingungen.


Glasfaser-Gesamtkonzept für Niederösterreich
Niederösterreich hat als erstes Bundesland Österreichs ein Gesamtkonzept für den möglichst flächendeckenden Ausbau einer leistungsfähigen Breitbandinfrastruktur auf Basis von Glasfaser bis zum Haushalt entwickelt. Es kann für Gemeinden mit bis zu 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern angewandt werden. Bisher wurden rund 130.000 Haushalte erfolgreich mit zukunftssicheren NÖ Glasfaseranschlüssen nach dem Modell NÖ versorgt. Für die Finanzierung hat sich das Land mit dem Allianz-Versicherungskonzern als Finanzpartner auf zwei Investitionspakete in der Höhe von insgesamt 800 Millionen Euro geeinigt.