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Startschuss für die digitale Zukunft: Weitra erhält rund 1.100 Glasfaseranschlüsse

Weitra, 26. Februar 2026– In der Stadtgemeinde Weitra beginnt eine neue Etappe der digitalen Entwicklung: Mit dem offiziellen Baustart für das NÖ Glasfasernetz werden rund 1.100 Haushalte und Betriebe an eine zukunftssichere Internetinfrastruktur angeschlossen. Das Projekt wird von der Niederösterreichischen Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) im Auftrag des Landes Niederösterreich umgesetzt und stellt einen wichtigen Impuls für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region dar.



Der Ausbau ist Teil der Breitbandstrategie des Landes Niederösterreich, die auf eine möglichst flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigen Glasfasernetzen abzielt. Damit wird eine moderne digitale Grundversorgung geschaffen, die den Anforderungen von Wirtschaft, Bildung und Alltag langfristig gerecht wird. Realisiert wird das Vorhaben durch die enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Bevölkerung und nöGIG.


Gemeinsames Engagement für die digitale Infrastruktur
Mein großer Dank gilt der Stadtgemeinde Weitra, den Glasfaserbotschaftern, dem Team der nöGIG und vor allem den Bürgerinnen und Bürgern. Die starke Nachfrage zeigt deutlich, wie entscheidend eine leistungsfähige und stabile digitale Infrastruktur für Lebensqualität, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung ist“, betont Bundesrat Sebastian Stark in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.


Bürgermeister Patrick Layr unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Gemeinde: „Mit dem Glasfaserausbau schaffen wir eine wichtige Grundlage für die Zukunft unserer Stadgemeinde. Schnelles und stabiles Internet ermöglicht neue Formen des Arbeitens, Lernens und Wirtschaftens. Damit stärken wir den Standort Weitra nachhaltig und erhöhen die Lebensqualität für unsere Bevölkerung.“


Projektumfang und Zeitplan
Im Zuge des Ausbaus werden rund 45 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt. Die Bauarbeiten erfolgen durch das Generalunternehmen Leyrer & Graf, das Investitionsvolumen beträgt rund 3,5 Millionen Euro. Die Tiefbauarbeiten laufen bereits und sollen bis Herbst 2026 fertiggestellt sein. Anschließend beginnt die schrittweise Inbetriebnahme der Anschlüsse, die bis Frühjahr 2027 abgeschlossen sein soll.


Auch Reinhard Baumgartner, Geschäftsführer der nöGIG Projektentwicklungs GmbH, betont die Bedeutung der Infrastruktur: „Glasfaser ist heute eine grundlegende Voraussetzung für digitale Anwendungen in allen Lebensbereichen – von Homeoffice über Bildung bis hin zu unternehmerischer Tätigkeit. Mit dem Modell Niederösterreich sorgen wir dafür, dass auch ländliche Regionen Zugang zu dieser Schlüsseltechnologie erhalten.“


Offenheit und Nachhaltigkeit in öffentlicher Hand
Das NÖ Glasfasernetz wird derzeit in rund 200 Gemeinden nach dem Modell NÖ errichtet oder ist bereits in Betrieb. Die Infrastruktur bleibt langfristig mehrheitlich in öffentlichem Eigentum und wird von nöGIG geplant und betrieben. „Unser offenes Netz steht allen Internetdiensteanbietern zur Verfügung. Das schafft echte Wahlfreiheit, stärkt den Wettbewerb und sorgt für eine stabile Versorgung“, erklärt Simon Grillitsch, Prokurist der Breitband Holding des Landes Niederösterreich. „Aktuell sind bereits 26 Anbieter auf dem Netz aktiv – Tendenz steigend.“


Glasfaser-Gesamtkonzept für Niederösterreich
Niederösterreich hat als erstes Bundesland Österreichs ein Gesamtkonzept für den möglichst flächendeckenden Ausbau einer leistungsfähigen Breitbandinfrastruktur auf Basis von Glasfaser bis zum Haushalt entwickelt. Es kann für Gemeinden mit bis zu 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern angewandt werden. Bisher wurden rund 130.000 Haushalte erfolgreich mit zukunftssicheren NÖ Glasfaseranschlüssen nach dem Modell NÖ versorgt. Für die Finanzierung hat sich das Land mit dem Allianz-Versicherungskonzern als Finanzpartner auf zwei Investitionspakete in der Höhe von insgesamt 800 Millionen Euro geeinigt.